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Messer in Hennen

Repertoire

Messer in Hennen

von David Harrower

"Messer in Hennen" beschreibt den Konflikt einer Frau zwischen zwei Männern. Es ist ein symbolischer Konflikt zwischen Stillstand und Entwicklung:
Der Pflüger William arbeitet Tag für Tag auf seinem Feld. Er ist zufrieden mit dem, was er hat. Die Abgeschiedenheit des Hofes teilt er nur mit seiner jungen Frau. Beide leben in einer Welt des Aberglaubens, in der Gut und Böse noch durch eindeutige Antworten voneinander abgegrenzt sind. Doch die Fragen seiner Frau beunruhigen ihn. Sie will sich mit den Gegebenheiten ihres Daseins nicht abfinden, ist auf der Suche nach den "Wörtern hinter den Dingen". Eines Tages schickt ihr Mann sie zum Müller Gilbert, um Korn mahlen zu lassen. Gilbert ist in der Dorfgemeinschaft der "Andere", der "Außenseiter", Symbol für die Gefahr des Unbekannten. Und auch William bläut seiner Frau ein, auf der Hut zu sein: "Was du brauchst, ist Hass. Auf ihn. Ist so Brauch im Dorf." Doch statt des Hasses fühlt die junge Frau Faszination für den Müller, der Wörter in sein Notizbuch schreibt… Ihr beider Wissensdurst wird zur Waffe gegen die lähmende Schicksalsergebenheit. Das Stück besticht durch seine einfache Sprache, die aber durch ihre Klarheit eine enorme Bildhaftigkeit, Poesie und philosophische Tiefe entwickelt.

Spiel: Dieter Malzacher, Christian Birko-Flemming, Anja Kleinhans
Regie: Anja Kleinhans
Musik: Burkard Weber
Bühne: Detlef Stellbaum
Licht: Marco Wörle

Alle Aufführungsrechte beim Litag Theaterverlag, Bremen.

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